Ich habe noch nie einen Blogeintrag verfasst, aber da mir viele dazu geraten haben, möchte ich hier mal eine "kleine" Geschichte erzählen.....Viele Teile davon habe ich schon vor Jahren aufgeschrieben und mit neueren Geschichten nun vervollständigt.
Es war einmal eine junge Frau, nennen wir sie hier mal "Gerti". Sie lernte in ihrem Job bei einer großen "Einrichtung", die in Deutschland weit verbreitet ist, einen jungen Mann kennen, nennen wir ihn hier mal "Burli". Burli war damals noch gebunden und so hatte sich Gerti dazu entschlossen sich da nicht einzumischen, weil sie keine Beziehung zerstören wollte, bis eines Tages Burli kam und sagte, er hätte diese Bindung beendet, weil er mit Gerti unbedingt zusammen sein wollte. So kamen Gerti und Burli zusammen.
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Gerti kaufte sich eine Eigentumswohnung, einen abbezahlten Golf Cabrio besaß sie schon.
Als es zur Finanzierung der ETW kam, bot Burli an sich daran zu beteiligen, da sein Onkel am anderen Ende Deutschlands wohl einige Baugrundstücke besaß, wovon Burli ohnehin irgendwann einen überschrieben bekommen würde und Burli vor hatte mit Gerti eine Familie zu gründen.
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Zu dieser finanziellen Beteiligung kam es natürlich niemals.
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Schon bald zogen Burli und Gerti in Gertis Eigentumswohnung zusammen und Burli fing alsbald davon an von Familienplanung zu sprechen, was Gerti nicht unangenehm war, weil sie sich zuvor noch niemals so in einen Mann verliebt hatte und glaubte, dass er der Richte dazu wäre. Nachdem Gerti dann noch eine größere Operation hinter sich brachte, meinte Burli dann "jetzt wäre der richtige Zeitpunkt für ein Kind". Nachdem dann aber nach Monaten der Enttäuschung keine Schwangerschaft in Aussicht war, beschlossen Burli und Gerti, bevor sie eine künstliche Befruchtung ins Auge fassen, einen "Babyurlaub" in ein weit entferntes Land im Indischen Ozean mit vielen kleinen Inseln, unmengen an Tauchriffen und tollen weißen Stränden zu machen. Und weil es das Schicksal gut mit ihnen meinte, kam Gerti dann schwanger nach Hause zurück.
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Burli hatte ein schönes Leben, denn er musste in Gertis Wohnung niemals Miete oder Nebenkosten bezahlen und sich auch nicht an der Finanzierung für die Eigentumswohnung beteiligen und die Wohnung war von Gerti schon komplett eingerichtert worden, bis dann das Baby kam, nennen wir die kleine Tochter hier mal "Reserl".
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Anmerkung der Autoren:
Burli machte während der Schwangerschaft von Geld, was die beiden nicht hatten, den Motorradführerschein, weil dies ein lang gehegter Traum von ihm war. Dass Gerti den selben Traum auch schon viele Jahre hatte, war dabei unwichtig.
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Burli wollte unbedingt heiraten, aber da Gerti bereits schon mal verheiratet war, wollte sie dies zuerst nicht. Burli aber bot alle Überzeugungskraft und seinen unübertrefflichen Charme auf, um Gerti doch noch von einer Heirat zu überzeugen.
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Gerti ging dann in den Erziehungsurlaub und Burli musste seine Familie alleine ernähren, da bis auf das Erziehungsgeld von Gerti, sonst keine Einkünfte mehr vorhanden waren. Schnell traten die ersten Unstimmigkeiten auf, da Burli die 18 Monate zuvor niemals Miete oder andere Kosten (außer den Lebensmittelkosten) bezahlen musste, weil Gerti alles von ihrem Einkommen finanziert hatte. Selbst Burlis Anteil am nicht ganz günstigen Babyurlaub wurde zur Hälfte von Gerti finanziert.
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Als Gerti dann im Winter gerne einen Wintermantel haben wollte, verweigerte Burli ihr dies mit der Begründung, dass Gerti noch einen alten Wintermantel besäße.
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An dieser Stelle sei angemerkt, dass dieser alte Wintermantel bereits löcher hatte, die nicht mehr geflickt werden konnten.
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Und so bekam Gerti keinen Wintermantel und musste sich anderweitig behelfen. Nur einige Monate später kaufte sich Burli einen digitalen Timer, heute würde man dazu i-phone sagen, für nicht unwesentlich wenig Geld. Diesen Timer hat er dann ca. 2 Monate benutzt, bevor er merkte, dass er ihn so gut wie nie benötigte und hat ihn kurzerhand seinem jüngeren Bruder geschenkt.
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Die Autoren möchten an dieser Stelle nochmals betonen, dass es natürlich von imenser Wichtigkeit ist einen solchen Timer zu besitzen und niemals mit der Unwichtigkeit eines Wintermantels zu vergleichen ist.
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Burli liebte den Radsport, und da es natürlich kein gewöhnliches Rad sein sollte, kaufte sich Burli die Teile für den Bau eines eigenen Rades so peu á peu zusammen und wenn er noch etwas sparen wollte, baute er wichtige Teile einfach aus dem Fahrrad seines Schwiegervaters aus, nennen wir ihn hier mal "Horst". Die Schwiegereltern Horst und Mary betrachteten Burli als den Sohn, den sie nie hatten und liebten ihn und seine charmante und zuvorkommende Art sehr.
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Hier sollte noch erwähnt werden, dass die Wohnung von Gerti und Burli sich im gleichen Haus befand wie die von Horst und Mary.
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Burli und Gerti hatten keine eigene Waschmaschine, was aber nichts ausmachte, da Mary, die Mutter von Gerti, gerne immer die Wäsche der jungen Familie mit wusch und somit Burli und Gerti viel Arbeit ersparte, worüber Burli immer sehr froh war und dies auch dankbar annahm.
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Im Laufe der Geschichte wird noch erwähnt werden, dass Burli später bei seiner Familie und seinen Freunden behauptete, dass er es immer gehasst habe mit den Schwiegereltern unter einem Dach zu leben.
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Burli und Gerti waren in ihrer Freizeit kaum eingeschränkt, weil, wann immer Burli etwas vor hatte und Gerti vielleicht krank war oder Ähnliches, sich Horst und Mary um die kleine Reserl kümmerten. So war es auch oft so, dass Gerti am Wochenende oft alleine oder mit ihren Eltern und dem Kind spazieren gehen musste, weil Burli mit seinem Fahrrad unterwegs war.
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Burli war ein Frühaufsteher und so nutze Gerti diesen Sonntag, wenigsten ein Mal in der Woche ausschlafen zu können (Ausschlafen in Sinne von, erst um halb zehn statt um acht aufzustehen).
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Auch hier muss erwähnt werden, dass Burli sich später bei seinen Eltern und Freunden darüber beschwerte, dass Gerti am Sonntag ihm in der Früh das Kind für 1 1/2 Stunden überließ, um ausschlafen zu können. Dies ist natürlich ein Verbrechen, wenn man bedenkt, dass Burli ohnehin schon um acht auf den Beinen war und dass Burli in den fünf Wochen nach der Geburt Urlaub hatte, jedoch keine einzige Nacht mal aufstand, um sich um den Hunger der kleinen Reserl zu kümmer,obwohl Gerti nicht stillte, Reserl also die Flasche bekam und Gerti in den ersten Wochen durch ihren Kaiseschinitt schon gesundheitlich eingeschränkt war. Zumal die Kleine ihren Vater ohnehin nur am Abend zu sehen bekam, wenn er sich nach stundenlangen Eskapaden am Computer um acht Uhr vom Computer entfernte, um Reserl ins Bett zu bringen und das auch nicht immer. Und wäre der Computer nicht anfangs im Kinderzimmer gestanden, wäre Burli sicher noch länger am PC gesessen und das erste Wort seiner Tochter wäre "Onkel" gewesen.
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Es wurde Fasching und Burli und Gerti wollten sich auf einer Faschingsveranstaltung im Ort amüsieren, wofür Gerti eigens noch Kostüme genäht hatte. Da die Eltern von Gerti sich um das Baby kümmerten, hatten die beiden sturmfreie Bude und Gerti stellte ein paar Flaschen Sekt im Kühlschrank kalt, um nach der Feier mit Burli noch ein paar schöne Stunden zu verleben.
Gegen 1 Uhr drängte Gerti Burli dann nach Hause zu gehen, weil sie ja von Ihrem Plan im Kühlschrank wusste. Burli meinte, er würde noch ein Bier trinken und dann nachkommen.
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Burli tauchte erst in den Morgenstunden auf und behauptet, er hätte noch eine Bekannte nach Hause gebracht....
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Als Reserl dann ca. 9 Monate alt war, gab es erstmals von Gerti den Verdacht, dass etwas nicht stimme in ihrer Ehe. Denn Burli verschwand regelmäßig mit seinem Handy auf der Toilette. Gerti, die ja nicht auf der Brennsuppen dahergeschwommen ist, konfrontierte Burli mit ihrem Verdacht, den Burli zuerst von sich wies. Später dann gab Burli allerdings zu, dass er SMS mit dieser Faschingsbekannten austauschte, weil er mit ihr gerne regelmäßig Joggen gehen möchte und er glaubte, dass Gerti das nicht Recht wäre.
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Die Tatsache, dass genau diese Heimlichkeit auf dem Abort mit dem Handy erst zu Misstrauen führte, ist naürlich völlig ohne Belang...
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Gerti erhielt von einer Versicherung 50.000 DM für einen Unfall, den sie als Kind erlitt und nun dafür entschädigt wurde. Da Burli ein völlig überfinanziertes Auto besaß und die kleine Familie nur Burlis Einkommen hatte, bot sich Gerti an Burli das Auto zu bezahlen, wenn Burli ihr das Geld wieder zurückzahlen würde. Burli war damit einverstanden und so wurde dies handschriftlich auf einer Kopie des Überweisungsträgers festgehalten mit Horst und Mary als Zeugen. Wenig später verkaufte Burli seine nun bezahltes Auto und kaufte sich ein Motorrad mit Zubehör, Kleidung etc.
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Blick in die Zukunft:
Später wird Burli bei einem Versöhnungsversuch die Unterlagen von Gerti durchsuchen und diese beweiskräftigen Unterlagen für den 16.000 DM - Deal daraus entfernen.
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Es nahte dann im Sommer, Reserl war knapp ein Jahr alt, die kirchliche Trauung. Gerti hat auch hier mit ihren Eltern zusammen und dem Rest des Versicherunggeldes das Fest und die Hochzeitsreise nach Schottland bezahlt. Auch hier war der einzige finanzielle Beitrag von Burli der Verkauf des Motorrades, das er sich von dem Erlös aus dem Verkauf des völlig veschuldeten Autos, das Gerti mit ihrem Versicherungsgeld auslöste, gekauft hatte.
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Für Einsteiger in die Geschichte.......Gerti hat auch das bezahlt!
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Nach all diesen Ereignissen hätte Gerti schon merken müssen, dass der Wurm drin ist, sie liebte Burli aber so sehr, dass sie ihr letzes Hemd für ihn gegeben hätte.....ach halt....sie hat ja ihr letztes Hemd für Burli gegeben.
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Nachdem die beiden von ihrer Hochzeitsreise zurück kamen fand erneut ein Fest in dessen Wohnort statt, genannt Feuerwehrfest. Ein damals guter Freund von Burli war ebenfalls dabei, nennen wir ihn hier mal "Rudi". Rudi war ein sehr lieber Freund und witzig obendrein. Als Rudi dann zu späterer Stunde doch das erste oder das letzte Bier nicht so gut vertragen hatte, wurde er gesprächig und eröffnete Gerti, dass Burli ihm anvertraut hätte, dass dieser zwischen zwei Frauen stehen würde und sich eben zu dieser anderen Frau hingezogen fühlen würde. Gerti war geschockt und stellte Burli zur Rede, der das abstritt. Gerti ging nach Hause, weil sie weiteres Aufsehen auf dem Fest vermeiden wollte. Gegen Mitternacht bekam Gerti eine Panikattacke aufgrund der psychischen Anspannung, und die Eltern von Gerti holten Burli vom Fest. Burli kam kurz, ging dann aber nach Besserung wieder mit der Bemerkung "ich trink oben noch mein Bier aus und komm dann nach Hause"....
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Na...kommt Ihnen der Spruch bekannt vor?
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Burli kam natürlich nicht gleich nach Hause und gegen 4 Uhr morgens machte sich Gerti auf die Suche nach ihm. Vorgefunden hatte sie aber nur noch Rudi, der sich zwischenzeitlich noch einige Drinks gegönnt hatte, nachdem die allergische Reaktion auf das erste und letzte Bier verschwunden war. Gerti nahm Rudi mit nach Hause und als sie gerade vor der Türe standen, kam auch Burli nach Hause. Dieser behauptete dann, dass er eine Bekannte, diese oben erwähnte Frau, zu der er sich hingezogen fühlte, nach Hause brachte.
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Burli scheint gerne andere Frauen nach Hause zu begleiten, Gerti musste jedoch am dunklen Abend allein vom Feuerwehrfest nach Hause laufen.
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Rudi war auf einen Schlag nüchtern und stellte Burli und dessen falsches Verhalten in den Senkel. Gerti war am Boden zerstört und fing an zu weinen.
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Später wird dann Gerti noch erfahren, dass diese Bekannte eigentlich ein Taxi nehmen wollte, Burli sie aber davon abhielt, um sie in den 2 km entfernen Ort nach Hause zu begleiten, wofür er gut 3 Stunden gebraucht hatte.
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Als Gerti dann irgendwann aufhörte zu weinen, schaute Burli sie an und sagte "jetzt weiß ich erst wie sehr du mich liebst, so sehr wie du deswegen weinst".
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Wäre das ein Film, würden die Autoren ihn sofort ausschalten und in die Videothek zurück bringen...
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Aber Gerti war trotzden blind und vergab Burli, weil sie ihn so sehr liebte, wie Burli, clever wie er ist, nach über einem Jahr festgestellt hatte.
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Aber langsam wird diese Geschichte langweilig, zumal sich die Ereignisse ständig wiederholen, deshalb machen wir an dieser Stelle einen Zeitsprung.
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Reserl war noch nicht mal 2 Jahre alt, als Burli eines Tages von einem Lehrgang zurück kam und zu Gerti sagte "ach übrigens, ich ziehe heute aus". Gerti, die damit nicht gerechnet hatte, stellte ihn zur Rede und wollte ihn nicht einfach so gehen lassen. Es kam zum Streit und Burli rastete aus. Er richtete seine Faust gegen Gertis Gesicht, die direkt vor der Schlafzimmertüre stand und schlug zu. Gerti wich geschickt zur Seite und Burli traf nur die massive Holztüre, die ein Loch bekam. Aus Wut über den nicht erfolgten Treffer in Gertis Gesicht, holte er erneut aus und landete wieder einen Treffen in der Schlafzimmertüre, diesmal war wohl gleich die böse Türe gemeint, die sich den beiden in den Weg stellte.
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Burli zog aus und nahm noch das gemeinsame Auto mit.
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Ein paar Tage später musste Reserl ins Krankenhaus, weil sie schlimme Bauchschmerzen hatte, doch Burli weigerte sich mit dem Auto nach Hause zu kommen und warf Gerti vor, sie würde dies nur erfinden, damit er nach Hause kommen würde. Erst als Gertis Eltern sich zur Fahrt bereit erklärten kam Burli nach Hause.
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Zeitsprung:
Später erfuhr Gerti, dass Burli sich noch vor seinem Auszug heimlich ein Auto gekaufte hatte, das er später nach der Trennung abholen konnte und er hatte sich vor der Trennung bereits ein Zimmer in einer extra für betriebsangehörige Mitarbeiter erbauten Unterkunft genommen.
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kurze Zeit nach der Trennung erfuhr Gerti, dass sie schwanger ist, was sie Burli aber nicht erzählte aus Angst, er könne ihr wieder Vorwand und Lügerei vorwerfen. Gerti bekam daraufhin Blutungen und Schmerzen und musste von ihrer Mutter in die Klinik gefahren werde. Dort konnte jedoch nur noch festgestellt werden, dass es kein Kind mehr gab, sie muss es verloren haben, noch bevor sie in die Klinik fuhr, es wären jedoch Anzeichen für eine vorherige Schwangerschaft vorhanden, die darauf hindeuten würden, dass sie tatsächlich schwanger gewesen war.
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Gerti rief daraufhin sofort Burli an, der vorbei kam. Er saß mit Gerti im Auto, hörte ihre Geschichte und sagte dann nur "es war das Beste so, dass du das Kind verloren hast", stieg in sein Auto und fuhr ohne Mitgefühl oder Trost von Dannen.
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Eigentlich hätte Gerti an dieser Stelle den Sender wechseln sollen und sich einem neuen Leben ihrem kleinen Muckel widmen, aber Gerti konnte nicht, so sehr liebte sie Burli trotzdem immernoch.
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Schon bald verstanden sich die beiden wieder besser und Burli musste als Patient ins Krankenhaus. Gerti ging mit der damals grade mal 2-jährigen Reserl ins Krankenhaus, um Burli dort zu besuchen, zumal Burli öfter den Wunsch nach einer Versöhnung geäußert hatte. Das Kind sprang völlig fröhlich in das Krankenzimmer und blieb dann vor dem Bett bleich und starr vor Schreck stehen. Als Gerti dazu kam, rannte dann plötzlich eine fremde Frau mit hochrotem Kopf und noch an ihrer Kleidung zupfend aus dem Zimmer. Burli erklärte später, es sei eine Kollegin aus der Verwaltung gewesen, nennen wir sie hier mal "Schnurli".
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Zeitsprung:
Burli und die Kollegin aus der Verwaltung sind heute verheiratet.
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Reserl erholte sich von diesem Schock nicht und fing an zu stottern, was nur mit jahrelanger Therapie einigermaßen in den Griff zu bekommen war.
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Trotzdem versöhnten sich Burli und Gerti noch einige Male, zumal Gerti gerne ihre kleine Familie zusammen halten wollte und den Liebesschwüren von Burli vertraut hatte. Burli hatte damals erzählt, dass das "Verhältnis" mit Schnurli ein großer Fehler war und die ganze Sache ohnehin sehr verklemmt gewesen wäre, so nach dem Motto: Rolladen runter, Licht aus....als ob dies eine Rolle für Gerti gespielt hätte, was bei den beiden ablief....
Er würde nur Gerti lieben und mit ihr zusammen sein wollen.
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Hier möchten die Autoren nun auf die Anfangs erwähnten "verschwundenen Dokumente" hinweisen.
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Bei einer der letzten Versöhnungen ging Burli sogar mit zu einem Therapeuten, um dort mit Gerti eine "Eheberatung" zu absolvieren. Nach dieser Beratung meinte Burli, dass dies nun doch starker Tobak für ihn wäre und er gerne einen Abend alleine wäre um eine Nacht in der betriebseigenen Unterkunft zu verbringen.
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Am nächsten Morgen hatten die beiden Jahrestag und Gerti wollte Burli früh morgens in der Unterkunft mit einer Rose überraschen, aber Burli war nicht da. Wenig später fuhr Burli dann mit seinem Auto auf den Betriebsparksplatz und direkt dahinter fuhr Schnurli. Als sie Gerti sah, nahm sie einen Umweg in die Firma in Kauf, um Gerti nicht über den Weg zu laufen. Dies gelang Burli nicht und so musste er sich den Vorwürfen von Gerti stellen. Burli sagte, dass er jemanden zum reden bräuchte und Schnurli sich als Zuhörerin anbot, dies dauerte wohl die ganze Nacht.
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Ist das nicht nett von einer Frau, die etwas von einem Mann will, mit diesem Mann schon was hatte, der aber verheiratet ist, ein Kind hat, sich gerade wieder versöhnen will, sich da als Zuhörer anzubieten?
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Bei 100.000 Einwohnern ist es natürlich äußerst schwer einen geeigneten Zuhörer zu finden und da fällt die Wahl schon schnell auf eine Person, mit der man zuvor was hatte und sich von ihr fern halten sollte, wenn man seine Ehe wirklich retten will. Auch hier sei gesagt, dass so ein Gespräch unter "Freunden" wie Burli das ausdrückte, schon mal die ganze Nacht dauern kann, zumal es sich für ihn dann wohl nicht mehr gelohnt hätte nach Hause zu fahren und er deshalb auf der Couch geschlafen hätte......;-)
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Burli fuhr Gerti, die völlig verstört war, nach Hause und meinte, er würde nach der Arbeit vorbei kommen, damit sie über alles reden können, was er dann auch tat. Er saß weinend auf dem Sofa und konnte es nicht begreifen, dass Gerti für sich den Entschluss gefasst hatte, dem Leiden ein Ende zu bereiten und Burli mit seinem wenigen Hab und Gut rauszuwerfen. Er bot sich noch an das zuvor auf seine Veranlassung hin bei einer Versöhnung teuer angeschaffte Auto - für das Gerti als Anzahlung einen völlig abbezahlten fast noch neuen Polo im Wert von 7.000 € gegeben hatte - zu übernehmen mitsamt seiner Finanzierung und wollte Gerti die 7.000 € für die Anzahlung ausbezahlen. Dies ist natürlich niemals geschehen.
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Später musste Gerti den natürlich finanzierten Wagen mit Verlust verkaufen, weil sie sich die Raten dafür nicht leisten konnte.
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Gerti reichte die Scheidung ein und forderte von Burli das von ihr verliehene Geld von 16.000 DM aus ihrer Versicherungsabfindung zurück. Und weil Burli nicht bezahlen wollte, ging sie vor Gericht.
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Jetzt erinnern Sie sich bitte an die schon zwei Mal erwähnten "verschwundenen Dokumente" bei einer Versöhnung.
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Na....klingelts?
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Richtig, Gerti konnte außer einer Zeugenaussage der Eltern nichts vorlegen, was das Darlehen untermauert hätte. Auch die Tatsache, dass Gerti und Burli immer getrennte Konten hatten, reichte hierzu nicht aus. Burli titulierte das erhaltene Geld als eheliche Zuwendung, ließ seine Eltern noch für sich "falschaussagen" (da diese bei der Darlehensbesprechung garnicht anwesend waren und deshalb auch nichts dazu beisteuren konnten) und Gerti verlor die Verhandlung haushoch weil Aussage gegen Aussage stand.
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Auch die Eigentumswohung musste Gerti später mit Verlust verkaufen.
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Die Gerichtsverhandlungen wegen des Unterhalts und des Umgangs mit dem Kind verliefen über viele Jahre mit viel Streit, Lügen und Intrigen. Burli stellte sich immer als den armen ausgenommenen Mann dar, der nichts hatte und der nun von Gerti noch finanziell ruiniert werden sollte.
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Nur weil die Gesetze für alleinerziehende Mütter mit einem so kleinen Kind damals noch gut waren, bekam Gerti vom Gericht den entsprechenden Unterhalt zugesprochen.
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Ein vom Richter angeregtes Treffen zwischen Burli und Gerti zur Aussprache erfolgte so:
Burli und Gerti trafen sich und setzten sich an den Tisch. Gerti hatte sich extra viel Zeit genommen. Burli starrte sofort auf seine Armbanduhr und meinte, er hätte nur eine halbe Stunde Zeit, er sei noch verabredet. Daraufhin folgten zwangsläufig Vorwürfe und die beiden gingen nach einer halben Stunde unverrichteter Dinge wieder auseinander.
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Auch Gerti machte Fehler, das wollten die Autoren hier mal festhalten. Sie hat noch lange Versucht immer wieder Kontak zu Burli zu suchen, Gespräche mit ihm gesucht und nach Provokationen von ihm oft falsch reagiert und entsprechend zurück geschossen. Sie war oft am Boden zerstört, weil Burli ohne Rücksicht seine dann öffentliche Beziehung mit Schnurli sowohl vor ihr als auch vor Muckel auslebte, was beide zutiefst verletzt hatte.
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Gerti durfte dann auf Betriebskosten eine Umschulung machen und zog nach Bayern um dort ihre Fremdsprachenausbildung zu beenden und etwas Abstand zu Burli zu bekommen. Dieser jedoch war gegen diesen Umzug und verweigerte Gerti die Unterschrift für das Ummelden von Reserl beim neuen Einwohnermeldeamt. Ohne diese Anmeldung hatte Gerti jedoch kein Anrecht auf einen Betreuungsplatz für die Kleine und damit war ihre Ausbildung gefährdet. Gerti zog erneut vor Gericht, um die Unterschrift zu bekommen und Burli behauptete, sie wäre nur umgezogen, um ihm sein Kind zu entfremden, niemals kam ihm in den Sinn, dass Gerti und Reserl eine gewisse Distanz (150 km) evtl. gut tun würde und die bis dahin sehr angespannte Situation etwas entspannen würde, ganz zu Schweigen von der für Gerti wichtigen Weiterbildung für ihren zukünftigen berufliche Werdegang. Der Richter jedoch gab Gerti Recht und Burli musste unterschreiben..
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Es folgten noch einige intimere Details, die dazu führten, dass Gerti mit Reserl zum Kinderschutzbund musste, was hier aber nicht näher ausgebaut werden sollte aus Rücksicht auf das Kind.
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An einem Weinachtsabend, als Burli Reserl wieder zu Gerti nach Hause brachte, wollte Burli im Treppenhaus noch ein Gespräch mit Gerti. Diese schickte die Kleine nach oben in die Wohnung, was Burli aber nicht wollte. Er bestand darauf, dass Reserl, die damals grade mal 5 Jahre alt war, dabei bliebe, weil es sie betreffen würde. Es gab Streit, weil Gerti das 5-jährige Kind nicht zwischen die Fronten geraten lassen wollte und schickte sie, die schon weinte, nach oben und verwies Burli des Hauses. Dieser wollte aber nicht gehen und stellte zuerst den Fuß in die Türe. Als Gerti jedoch nicht nachgeben wollte und Burli bat zu verschwinden, wurde er agressiv und stieß die massive Holztüre mit den Füßen mehrmals wieder auf, sodass Gerti diese in den Oberkörper und den rechten Oberarm bekam. Erst als Gerti mit viel Mühe die Türklingel der Nachbarn erreichte, rannte Burli davon.
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Wie sich später herausstellte, hatte die kleine Reserl sich oben versteckt und alles mit angesehen, was sie später beim Arzt auch aussagte.
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Gerti hatte ein riesen Hämatom am rechten Oberarm, Bewegungseinschränkungen und Atemnot. Sie ging am nächten Tag zum Arzt und anschließend zur Polizei. Dort wurde eine Anzeige wegen gefährlicher Körperverletzung gestellt, da eine massive Holztüre im Spiel war. Auf die Aussage von Reserl wurde verzichtet, weil sie noch zu klein und verstört war. Burli meldete sich 10 Monate lang nicht mehr bis dann das Schreiben der Staatsanwaltschaft kam, dass das Verfahren eingestellt würde, weil Aussage gegen Aussage stünde. Hätte Gerti zugelassen, dass ihre Tochter eine Aussage macht, wäre Burli nicht so glimpflich davon gekommen, aber Gerti wollte nicht, dass die Kleine gegen ihren eigenen Vater aussagen muss.
Nur kurz nachdem das Verfahren eingestellt wurde, rief Burli wieder an und wollte Reserl abholen, als wenn nie etwas geschehen wäre. Diese wollte aber vor Angst nicht zu ihm und erneut fanden Gespräche beim Kinderschutzbund statt.
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Auch hier sei erwähnt, dass Burli sich bis zu diesem Zeitpunkt die ganzen Jahre über immer geweigert hatte an einem Gespräch beim Kinderschutzbund teilzunehmen, obwohl es seiner Tochter vielleicht gut getan hätte.
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Aufgrund eines Jobangebotes zogen Gerti und ihre Tochter an ihren alten Wohnort zurück als die Kleine 6 Jahre alt war.
Im Herbst dann erfuhr Gerti von Burli, dass dieser sich von Schnurli getrennt habe und er bat um ein Treffen mit Gerti zu einer Aussprache. So freundlich und zuvorkommend hatte Gerti Burli schon lange nicht mehr erlebt.
Als Reserl von einem Umgangstag von Burli zurück kam, wollte sie von Gerti wissen, ob die Hoffnung bestünde, dass der Papa wieder bei Gerti und ihr einziehen dürfte. Daraufhin erklärte Gerti ihr, dass sie niemals wieder mit dem Papa zusammen sein möchte, ihn nicht mehr lieben würde und auch sonst keinerlei Chance bestünde, dass es nochmals klappen könnte.
Nach dem nächsten Umgang war Burli wie zuvor auch, mürrisch, gemein, verletzend, provozierend....einfach Burli. Seine Tochter hatte ihm wohl von Gertis Ablehnung für ihn berichtet und er war darüber nicht sehr glücklich, wie man sehen und spüren konnte.
Reserl berichtet noch von einem Umgangstag beim Papa, an dem eine ihr fremde Frau zu Papa zu Besuch war und Papa wohl damals erklärte, dass das eine Kollegin aus der Arbeit sei, die für Papa die Wäsche wäscht.
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Kennen Sie in ihrem beruflichen Umfeld eine Frau oder einen Mann, der völlig uneigennützig für Sie die Wäsche wäscht, wo es doch überall Waschsalons gibt??? Aber es ist natürlich schön, wenn man so "eng" mit Kollegen oder Kolleginen befreundet ist und diese sogar "Drecksarbeit" für einen verrichten.
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Im Jahr darauf um Ostern herum kam dann ein Brief von Burli an Gerti, indem er Gerti eine finanzielle Unterhaltsabfindung anbot, ihr kurz mitteilte, dass Schnurli schwanger sei, die beiden heiraten wollten und ein Haus bauen wollen. Schon damals fragte sich Gerti, mit welchen finanziellen Mitteln Burli ein Haus bauen wollte, zumal er doch kein Geld hatte, wie er immer behauptete, und wie Schnurli während der Trennung von Burli schwanger hat werden können.
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Die finanzielle Hausbaufrage wird etwas später im Text erklärt werden, die andere Sache spielt keine Rolle, das muss jeder für sich selbst klären.
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Als Reserl von dem Brief erfuhr, brach sie in Tränen aus entäuscht darüber, dass ihr Vater ihr diese Neuigkeiten nicht persönlich erzählt hatte.
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Gerti und ihre Tochter fuhren dann in den alljährlich mit der Familie stattfindenen Pfingsurlaub. Im Pfingsturlaub erkrankte das Kind an Scharlach. Bei der Heimfahrt versuchte Gerti schon Burli auf dem Festnetz und dem Handy zu erreichen, da ein Umgang direkt nach dem Urlaub geplant sei und Burli wissen sollte, dass seine Tochter Scharlach hatte und dies für schwangere Frauen gefährlich sein kann. Burli reagierte jedoch nicht auf die Anrufe und SMS.
Zu Hause angekommen, wurde Reserl immer kranker, bekam hohes Fieber und der Notdienst empfahl mit ihr sofort in die Kinderklinik zu fahren wegen Verdachtes auf Menengitis. Gerti war außer sich und wurde mit ihrer Tochter von Horst und Mary in die Klinik gefahren. Auch hier versuchte Gerti Burli zu erreichen, jedoch ohne Erfolg. Gerti schickte eine SMS über die Verdachtsdiagnose an Burli, der jedoch reagierte nicht. Auch Tage später, als Gerti erneut anrief und Burli sogar einen Brief schrieb, indem sie ihm alles schilderte fehlte jede Spur von Burli. Reserl hätte in dieser Nacht auch sterben können, Burli jedoch ließ dies offensichtlich kalt. Zum Glück erwies sich alles als harmlos und Reserl durfte in der Nacht wieder nach Hause, was Burli aber nicht wissen konnte, da er auf Gertis Kontaktversuche nicht reagierte.
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Wieder folgten zig Besuche beim Kinderschutzbund, weil Gerti verhindern wollte, dass ihre kleine Tochter vor lauter Entäuschung garnichts mehr mit ihrem Vater zu tun haben wollte. Burli jedoch reagierte auch hier vorerst nicht auf die Kontaktversuche des Kinderschutzbundes. Bis eines Tages ein Brief von Burli an den Kinderschutzbund eintraf, indem er über Gerti vom Leder zog und nebenbei noch erwähnte, dass die Schwangerschaft seiner Partnerin nicht mehr existent sei, von seiner Tochter und deren Probleme war darin jedoch nicht die Rede.
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Da kann man ja von Glück reden, dass Reserl während ihrer Scharlach-Krankheit nicht bei Burli war, sonst hätte der Gerti noch vorgeworfen an der "Fehlgeburt" von Schnurli schuld gewesen zu sein, so wie er wohl immer die Schuld anderen in die Schuhe schob.
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Geht man mal davon aus, dass Schnurli schwanger wurde, als sie von Burli getrennt war, ist es äußerst fraglich, ob sie überhaupt schwanger gewesen ist. Aber die Autoren möchten sich hier nicht in Spekulationen verlieren.
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Der Kinderschutzbund rief dann mal bei Burli in der Arbeit an, weil seine Tochter mit ihrem Vater reden wollte, dieser jedoch meinte nur, er sei gerade in einer Besprechung und könne nicht mit ihr reden. Erst als der Kinderschutzbund bestimmter wurde, gabe Burli nach und redete mit seiner Tochter. Dabei kam dann auch raus, dass Burli kurz vor einem längeren Auslandaufenthalt stand und er versprach der Kleinen sich zuvor nochmals bei ihr zu melden. Dies ist natürlich niemals geschehen. Stattdessen bekamen Gerti einen Brief vom Gericht wegen einer Vollmacht für Gerti während Burlis Auslandsaufenthalts und nebenbei hatte Burli dort erwähnt, dass er zwei Tage vor seiner Abreise noch kurz Schnurli geheiratet habe. Wieder war Reserl am Boden zerstört und wieder hatte Burli es geschafft ein kleines Stück von Reserls Herz zu brechen.
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Auch nach Burlis Rückkehr hat dieser sich nicht gemeldet und weitere Kontakversuche gab es nicht. Reserl sah ihren Vater nochmals an ihrem 8. Geburtstag und das ist jetzt fast ein Jahr her.
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In manchen Firmen bekommt man für einen Auslandsaufenthalt noch spezielle "Spesen" bezahlt, vor allem wenn man verheiratet ist. Da stellt sich die Frage, ob eine Hochzeit kurz vor dem Auslandsaufenthalt nicht erhebliche finanzielle Vorteile hat, vor allem wenn man gierig ist. Aber natürlich kann eine Hochzeit auch heute noch mit Liebe zu tun haben, was die Autoren hier sicher nicht außer Acht lassen wollen.
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Noch vor dem Auslandsaufenthalt hatte Burli bei Gericht den Antrag gestellt, dass er zukünftig keinen Unterhalt mehr für Gerti bezahlen möchte (für das Kind hat er regelmäßig bezahlt, hierbei ging es um den Ehegattenunterhalt), wegen zu kurzer Ehedauer, sie habe ihn zu Unrecht bestimmter Delikte beschuldigt, seinen Ruf versucht zu zerstören, ihm das Kind vorenthalten etc. bla bla....lall schwall Wasserfall, eigentlich immer der Standardspruch, den er immer und überall verwendet hat, sofern es für ihn vorteilhaft war.
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Ob das mal nichts mit den neuen Unterhaltsgesetzen zu tun hatte, die von unserer super Regierung "zugunsten" so vieler tausender Alleinerziehender in die Welt gerufen wurde??? Diese Frage wird wohl niemals beantwortet werde. Aber wir schweifen zu sehr vom Thema ab.
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Als Burli dann aus dem Ausland zurück kam, folgte alsbald die Gerichtsverhandlung. Dabei kam wieder der alte Standardspruch von Burli...." ich verdiene nicht genug, ich lebe am Existenzminimum, mir geht es ja soooo schlecht, ich armer armer Ex-Mann einer so furchtbaren ausbeuterischen Ex-Frau.....".
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Man möge an dieser Stelle nicht vergessen, dass Burli einen kriesensicheren Job hat bis zur Rente, die er bereits 10 Jahre vor der Zeit antreten darf, und in seiner beruflichen Laufbahn ständig und regelmäßig Beförderungen und Gehaltserhöhungen erwarten kann und schon jetzt zu Unterhaltszeiten beinahe das doppelte dessen verdient, was man in seinem Alter vergleichsweise in der freien Marktwirtschaft verdient.
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Gerti erlaubte sich dann die Frage, wie er es bei einem so geringen Verdienst unterhalb des Existenzminimums geschafft habe eine Bank davon zu überzeugen ihm einen Kredit für den Bau eines Einfamilienhauses zu geben, das er sich zuvor mit Schnurli erbaut hatte - in der heutigen Zeit, wo die Banken doch so misstrauisch geworden sind und seine Schnurli ja wohl auch angeblich schwanger gewesen ist und daher als Gehaltsempfänger einige Jahre ausgefallen wäre. Da Burli über diese Frage wohl nicht sehr glücklich war, dachte er nicht lange über die Antwort nach und warf ein "wer sagt denn, dass ich das Haus finanziere?". Sofort bekam Burli rote Ohren und wusste gleich anhand Gertis Grinsen im Gesicht, dass er sich mal wieder verraten hatte.
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wir erinnern uns.....auch in der Anfangszeit mit Gerti hatte Burli sich ins gemachte Nest gesetzt und bis zu Reserls Geburt, beinahe 1 1/2 Jahre lang, auf Kosten von Gerti gelebt und weder Miete noch Nebenkosten bezahlt.
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Davon abgesehen, dass das Gericht Burli wohl auch durchschaut hatte und Gerti noch weitere zwei Jahre Unterhalt zugestand (in Form einer einmaligen Abfindung), zumindest bis Reserl die Grundschule absolviert hatte, wollte Burli ja auch .... mal wieder... über den Umgang verhandeln. Und wie jedes Mal äußerte Gerti sich, dass Reserl könnnte, aber nicht möchte. Burli zweifelte natürlich...wie jedes Mal.. die Glaubwürdigkeit von Gertis Aussage an, sodass dann schließlich eine Verfahrenspflegerin für das Kind eingeschaltet wurde, die sich mit der Kleinen unterhalten und als deren "Anwältin" dann Reserls Interessen vertreten solle. Die Verfahrenspflegerin unterhielt sich aber nicht nur mit Reserl, sondern auch mit Gerti und Burli, getrennt voneinander.
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Aus dem Bericht der Verfahrenspflegerin ging dann hervor, dass auch Schnurli nicht umhin konnte, sich zu der Sache zu äußern....ebenso wie sie dies wohl auch schon beim Jugendamt getan hatte...wo sie doch so viel Ahnung von Gertis Kind hatte...und natürlich auch absolut das Recht hatte...sich in eine fremde Angelegenheit zu mischen.
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Der Bericht der Verfahrenspflegerin bestätigte jedoch Gertis Aussage, dass Reserl tatsächlich nicht den Wunsch hegt sich mit ihrem Vater zu treffen, schon garnicht wenn Schnurli mit dabei sei, was wohl in der Vergangenheit oft der Fall war. Sicher hatte Reserls Einstellung etwas mit ihrer Mutter zu tun, sie liebte sie und hat schon früh erkannt, dass ihr Leben entspannter ist, wenn sie keinen Kontakt zu ihrem Vater hatte. Die Verfahrenspflegerin meinte noch, dass dies ein Schutzmechanismus des Kindes sei, um sich nicht mit den Probleme der Eltern auseinandersetzen zu müssen, sicher ist daran etwas Wahrheit dran.
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Gerti jedoch hat in den 6 Jahren seit der Trennung mit ihrer Tochter und dessen Vater viel erlebt, hat Reserl oft aus ihren Albträumen geholt und sie Nacht für Nacht getröstet, ist mit ihr über ein Jahr lang zu einer logopädischen Therapie gerannt und hat mit ihr, als diese 7 Jahre alt war und nachts noch immer ins Bett einnässte, eine Klingelmattentherapie gemacht, um sie davon zu befreien.
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Man denke hier daran, dass diese Klingenmattentherapie bedeutet, dass das Kind nachts auf einer Matte schläft, die bei Nässekontakt sofort einen schrillen und lauten Alarmton ausstößt der selbst noch den Dalai Lama am anderen Ende der Welt aus dem Schlaf holen würde. Die Mutter darf dann nicht helfen, muss sogar, falls das Kind nicht wach wird, mit Hilfsmitteln das Kind völlig wach rütteln, damit dieses dann sich säubert, die Matte säubert und sich dann frisch bezogen und umgezogen wieder zum Schlafen legt. Das soll wohl unterbewusst beim Kind eine innere Uhr erwecken, die es dazu veranlasst wach zu werden, wenn es muss. Und es funktioniert wirklich!
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2 Wochen lang musste Gerti so Nacht für Nacht mehrmals raus, bekam wie Reserl, wenig Schlaf, hat mit ansehen müssen wie das schlaftrunkene Kind zur Toilette schlurft, sich selbst säubert, das Bett richtet und dann völlig erschöpf wieder ins Bett fiel, und Gerti musste nebenbei auch noch arbeiten gehen. Das Ganze funktionierte aber erst nach dem zweiten Anlauf, also zwei mal zwei Wochen....
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Und als Dank musste sich Gerti dann noch von Burli anhören "Man sagt auch oft, dass Kinder von unten weinen, wenn sie nachts einnässen, ob da mal nicht dein Verhalten schuld daran ist...".
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Ist das nicht schön, wenn der leibliche Vater des Kindes sich so sehr um das Kind sorgt und dann noch Zeit dafür hat unbegründete Beschuldigungen gegen die Mutter los zu werden oder besser noch, immer anderen die Schuld zu geben, niemals bei sich selbst nach Fehlverhalten zu suchen???
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Zuletzt noch ein Ereignis:
Letztes Silvester erhielt Gerti für Reserl eine SMS, in der Burli meinte, dass er hoffe, dass sich alles wieder zum Guten wenden würde. Daraufhin fragte Reserl per Mail ihren Vater, ob sie den Nachnamen ihrer Mutter annehmen dürfe. Burli meinte, dass er vor dieser Entscheidung erst mit ihr telefonieren möchte. Schweren Herzens und zitternd rief Reserl ihn an. Als sie ihm erneut die Frage stellte, meinte er, dass er sich zurest mit ihr treffen möchte. Auf diese Form der emotionalen Erpressung wollte sich die Kleine aber nicht einlassen und antwortete prompt, dass sie das nicht wolle. Daraufhin sagte Burli, dass er ihr dann keine positive Antwort geben würde......Als Reserl dann sagte "bitte....ich wünsch´ es mir doch so" und zu weinen anfing, antwortete Burli ihr "ach weißt du Reserl, ich wünsch´ mir auch so viel, aber wie du sießt, meine Wünsche gehen auch nicht in Erfüllung". Die Kleine drückte schluchzend Gerti das Telefon in die Hand und diese legte dann ohne weitere Worte auf.
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Zuletzt schrieb dann Reserl eine Mail an Burli, dass er sie bloß zukünftig in Ruhe lassen soll und dass sie nichts mehr mit ihm zu tun haben möchte.
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Natürlich wird Burli auch hier behaupten, dass sämtliche Äußerungen seiner Tochter per Mail von Gerti vorformuliert wurden und keines von Reserls Worten auch nur im Entferntesten von ihr selbst stammen. Sprich: Der Vater glaubt nicht, dass sein 8-jähriges Kind, das bereits in die dritte Klasse geht und in Deutsch, Mathe und Englisch jeweils 1er mit nach Hause bringt, in der Lage ist eigenständig eine E-Mail zu verfassen....ganz schön armselig für den Vater...denken Sie nicht auch!?
Wenn man sich aber mit Reserl über ihren Vater unterhalten möchte, kommen genau diese Äußerungen wieder ohne Zutun von Gerti aus hier heraus und sie lässt auch nicht wirklich viele Gute Haare an ihrem Vater.
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Dies war der letzte Kontakt zwischen Burli und seiner Tochter.
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Zum Schluss möchten die Autoren darauf hinweisen, dass Burli die Geschichte garantiert in veränderter Form erzählt hat und erzählen würde, was Gerti jedoch absolut egal ist.
Burli verstand es schon immer mit seinem Charme und seiner äußerlich erscheinenden Unschuldsmiene alle um den Finger zu wickeln und jedem glauben zu machen, dass nur alleine seine Geschichte die wahre Geschichte sein kann, da er niemandem ein Haar krümmen kann (wie das beim Sternzeichen Zwilling öfter vorkommt).
Burli hatte und hat zwei Gesichter und hat sich immer als Opfer dargestellt und dabei das wirkliche Opfer, seine Tochter, völlig aus den Augen verloren. Reserl hat viele Dinge mit beobachtet und kann viele Dinge noch heute nicht vergessen. Wenn Reserl bei ihrer Mutter heute einen blauen Fleck sieht, spricht sie diese sofort auf das Ereignis an Weihnachten an.
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Es ist schade für einen Vater, wenn er schöne Ereignisse im Leben seines Kindes nicht mit erlebt und es ist armselig, wenn ein Vater persönliche Interessen über die seines Kindes stellt und persönliche Abneigungen gegenüber der Mutter auf das Kind abfärben lässt.
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Gerti hat zwei Mal Reserl in den Heimatort von Burlis Familie gefahren und wollte dort ein Treffen zwischen Reserl und ihren anderen Großelter, den Eltern von Burli, ermöglichen. Diese jedoch sagten beide Male, dass sie die Kleine nicht sehen wollen. solange Gerti dabei sei, Reserl wäre aber niemals alleine zu ihr fremden Menschen gegangen. Nur wenn Burli sie bringt, würden sie sie sehen wollen, sagten sie. Die Form der Erpressung scheint wohl genetisch vererbbar zu sein. Diese Menschen haben ein so tolles Enkelkind wie die kleine Reserl nicht verdient, wenn sie dermaßen kaltschnäuzig, berechnend und lieblos sind.
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Aber wie überall im Leben wird alles irgendwann auf einen zurückfallen.....davon sind die Autoren überzeugt, der Kreis wird sich schließen...früher oder später.
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Reserl und Gerti haben sich zwischenzeitlich arrangiert und sind sehr glücklich mit ihrem Leben. Reserl ist eine sehr gute Schülerin geworden, hat viele Freunde und jede Menge Spaß, wie es sich für ein Kind ihres Alters gehört. Sie spricht nicht viel über ihren Vater, und wenn dann nichts Gutes. Vielleicht wir Reserl, wenn sie etwas älter ist, den Kontakt zu ihrem Vater erneut suchen, im Moment jedoch verachtet sie ihn, ist unendlich enttäuscht darüber, dass er eine einfache Bitte wie eine Namensänderung nur aus Boshaftigkeit zur Mutter veweigert und Reserl damit endgültig von sich weg gestoßen hat.
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Die Autoren wünschen Schnurli ehrlich alles Gute in ihrem Leben mit Burli, zumal dieser wohl noch nie ein Kind von Traurigkeit war, von Geburt an lieblos als Egoist groß gezogen wurde, garantiert bestimmte Charaktereigenschaften niemals ablegen wird oder wie einige seiner besten Freund einmal gesagt haben: "der packt doch alles, das nicht bei 3 auf dem Baum ist..., unvorstellbar, dass er nur einer Frau treu bleiben kann und diese dann auch noch heiratet.
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Aber auch hier lassen sich die Autoren gerne eines Besseren belehren......:-)

2 Kommentare:
Eine eigenartige, doch sehr reale Geschichte, wie sie vermutlich sehr oft vorkommt. Doch man darf dabei nicht den Blick verlieren, dass es solche Ereignisse oft auch in umgekehrter Art stattfindet.
Phasenweise muss man Schmunzeln, bei den einen oder anderen Passage, doch es drängt sich einem auch die Frage auf, warum macht man das alles mit??
Fehlt da der reale Blick für das Wesentliche? Lebt man in einer Traumwelt und hofft auf Dinge, die vermutlich eh nie eintreten? Oder ist es schlicht, einfach und ergreifend Dummheit?
Sicher, man hat sich mal geliebt und vertraut, aber man rennt ja auch nicht wie ein blindes Pferd durchs Leben...
Ich denke auch, dass der ewige und andauernde Kontakt, für alle Beteiligten nicht gut war und auch nicht gut ausgehen konnte.
Eine fachversierte Familienanwältin, die die Möglichkeit hat, Gehaltsabfragen und auch bei der Abführung von Lohnkosten hochrechnen kann, wäre da, was die Unterhaltsfrage betrifft, wäre hilfreicher gewesen, als die unzähligen SMS und den Versuch, dass "der Main bergauf fließt".
Eine zeitweilige Kontaktsperre zwischen Vater und Tochter wäre sicher nicht verkehrt gewesen; das Kind hätte dann mit reiferen Alter den Kontakt von sich auch wieder suchen können.
Doch leider ist jeder (auch ich) hinterher schlauer und man wirft sich innerlich vor, man hätte vieles anders machen können und sollen.
Was man jedoch daraus mitnehmen kann, dass es einen Stark macht.
Kleiner Denkspruch. "Niemand fragt, ob eine verheilte Wunde jemals weh getan hat".
Alles Gute
Marcel
Heute habe ich den ersten Kommentar zu meiner ersten veröffentlichten Geschichte bekommen...vielen Dank dafür Marcel.
Du hast ja so Recht. Ich bin mir sicher, dass Gerti genau weiß, dass sie damals mehr als nur dumm war, aber hier greift wieder der alte Spruch: "Liebe macht blind....und manchmal auch blöd". Der reale Blick ging schon sehr früh verloren, aber als hoffnungslose Optimistin und Stehauf-Frauchen, hat Gerti immer wieder versucht etwas zu retten, was schon lange nicht mehr zu retten war....Gerti das blinde Pferd...trifft es da ganz gut
Gerti hätte damals gerne den Kontakt für eine Weile ruhen lassen, um Reserl und sich selbst die Möglichkeit zu geben sich etwas zu sammeln. Burli jedoch hat sie bei länger andauernder Kontaktsperre sofort vor Gericht gezerrt, sie per Einstweiliger Verfügung und Zwangsgeldandrohung sogar gerichtlich dazu gewungen ihm Reserl mit zu geben, obwohl diese garnicht zu ihrem Vater wollte. Aber in dem Alter fragen die Gerichte oft nicht die betroffenen Kinder, sondern entscheiden für die Kinder. Dies ermöglichte Burli natürlich immer wieder aufs Neue den Kontakt zu Gerti und Reserl.
Erst jetzt, nachdem Reserl mit dieser Verfahrenspflegerin gesprochen hatte, hat auch der Richter eingesehen, dass er Reserl nicht länger zu etwas zwingen kann, was sie nicht will.
Die erste Anwältin von Gerti versuchte immer die Mediatorin zu geben und Gerti davon zu überzeugen eine friedliche Lösung für alle Geld- und Umgangsfragen zu treffen. "Ein Kind braucht doch beide Elternteile, auch wenn sie getrennt sind"...da streiten sich bei mir die Nackenhaare um einen Stehplatz...... Ich persönlich bin nicht davon überzeugt, dass es in der heutigen Zeit wirklich noch so wichtig ist zu beiden Elternteilen den gleichen Kontak zu haben, wenn dieser Kontakt nur Unruhe bringt, aber das sieht jeder anders. Gerti hatte oft das Gefühl von ihrer Anwältin nicht wirklich verstanden zu werden. Deshalb hat sie auch den Anwalt gewechselt. Und der war dann richtig gut. Der hat sich auf das Wesentliche konzentriet und für die beiden das Bestmögliche rausgeholt und wirklich Gertis und Reserls Interessen vertreten.
Stärke hat Gerti jetzt sicherlich genug dadurch gewonnen. Sie war vor diesem Typen eine selbstbewusste Frau und hatte während ihrer kurzen Ehedauer immer mehr von ihrem Selbstwertgefühl verloren und sich von Burli klein halten lassen. Der ganze Ärger nach der Trennung, die Ereignisse davor und auch danach bis heute, haben sie wieder gestärkt. Heute ist sie wieder annähernd die Frau, die sie damals war, mit dem gleichen Witz und mit jeder Menge Ideen für die Zukunft.
Gerti und Burli waren zwei starke Charaktere, die aufeinander geprallt sind und Burli hatte versucht Gertis Stärke zu untergraben und sie nach seinem Bild zu formen. Das hat den beiden letztendlich das Genick gebrochen. Aber in Schnurli hat er ja nun ein unterwürfiges Weibchen, das ihn anhimmelt und ihn als Held sieht - und welchem Mann gefällt das nicht?!
Und wenn etwas Positives aus dieser Geschichte hervorging, dann ist es die kleine Reserl.
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